Pressemitteilung
Weiterentwicklung der Palliativversorgung und Sterbebegleitung in Hessen
Ersatzkassen unterstützen regionale Hospiz- und Palliativnetzwerke in
Hessen beim Auf- und Ausbau von übergeordneten Netzwerkstrukturen
Frankfurt, 15.01.2026 – Die Ersatzkassen fördern 2026 den Aus- und
Aufbau der Vernetzung der Aktivitäten in fünf regionalen Hospiz- und
Palliativnetzwerken in Hessen mit rund 28.000 Euro. Insgesamt erhalten die
Hospiz- und Palliativnetzwerke im Landkreis Groß-Gerau, in Stadt und
Landkreis Gießen, Hochtaunus, Vogelsberg und das Hospiz Palliative Care
Netzwerk Frankfurt für das Jahr 2026 eine Förderung durch die gesetzlichen
Krankenkassen von zusammen 58.300 Euro. Die Ersatzkassen sind damit
der größte Förderer innerhalb der GKV in Hessen.
Starke Strukturen für die Erhaltung der Selbstbestimmung
In Hessen gibt es gibt zahlreiche Leistungs- und Beratungsangebote in der
ambulanten und stationären Hospiz- und Palliativversorgung. Unter
schiedliche Leistungserbringende sichern die Versorgung und werden dabei
maßgeblich durch das Engagement vieler ehrenamtlicher Helferinnen und
Helfer unterstützt.
„Eine gut vernetzte Hospiz- und Palliativversorgung ist entscheidend dafür,
dass unheilbar erkrankte und sterbende Menschen in ihrer letzten
Lebensphase die Unterstützung erhalten, die sie für ein selbstbestimmtes
und würdevolles Leben und Sterben benötigen“, betont Claudia Ackermann,
Leiterin der vdek-Landesvertretung. „Gerade angesichts des demografischen
Wandels ist es wichtig, dass die Angebote nicht isoliert
nebeneinanderstehen, sondern gemeinsam wirken. Mit der Förderung in
Groß-Gerau, Gießen, Hochtaunus, Vogelsberg und Frankfurt können
bestehende Strukturen und ehrenamtliches Engagement erhalten bleiben
und die Hospiz- und Palliativversorgung somit weiter gestärkt werden“, so
Ackermann weiter.
Rechtlicher Rahmen und gemeinsame Verantwortung
Seit 2023 fördern gesetzliche Krankenkassen gemäß § 39d SGB V anteilig
die Arbeit von Netzwerkkoordinatorinnen und -koordinatoren, die die
Zusammenarbeit der regionalen Akteure stärken und strukturieren.
Voraussetzung für die Förderung ist, dass sich auch Kreise und kreisfreie
Städte im Rahmen der ihnen obliegenden Daseinsvorsorge an der Förderung
der Netzwerkkoordination mindestens in jeweils gleicher Höhe wie die
Landesverbände der Krankenkassen und die Ersatzkassen beteiligen.
Pressekontakt:
Heike Kronenberg, vdek-Landesvertretung Hessen
Tel.: 0 69 / 96 21 68 – 20, E-Mail: heike.kronenberg@vdek.com
Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) ist Interessenvertretung und Dienstleistungsunternehmen aller sechs
Ersatzkassen (Techniker Krankenkasse (TK), BARMER, DAK-Gesundheit, KKH Kaufmännische Krankenkasse, hkk, HEK – Hanseatische Krankenkasse). Diese versichern bundesweit rund 29 Millionen Menschen, in Hessen mit über 2,6
Mio. Menschen knapp die Hälfte aller gesetzlich Versicherten.


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